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Komponist: Valentin Silvestrov
Drei Postludien
Widmung: für Lydia Stovbun, Tatjana Grindenko und Ivan Monighetti
Besetzung: Sopran, Violine, Violoncello und Klavier
Aufführungsdauer: 20' 0''
Kompositionsjahr: 1981/1982
Spielpartitur - und Stimmensatz
Sprache: Vokalisen
Bestell-Nr.: BEL 619
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"Bei Silvestrov ist eine Koda mehr als ein Schluss: Es ist einer der wichtigsten Teile der Komposition oder zumindest ein gleichberechtigter Teil. Eine große Koda besitzen seine Kantaten und Sinfonien und vor allem seine Lieder, bei denen das Postludium mitunter ein nahezu selbständiger Teil wird. So hat sich aus diesen "Nachklängen" sogar eine eigene Gattung entwickelt. Zu Beginn dieser Entwicklung entstanden als Kammertriptychon die Drei Postludien. Das 1. Postludium DSCH für Violine, Violoncello, Klavier und Stimme (1981) ist eine polemisch-leise Hommage an Schostakowitsch (im Gegensatz zu den monumentalen und nicht selten epigonalen Schostakowitsch gewidmeten Memoiren einiger sowjetischer Komponisten). Dem 2. Postludium für Violine solo (1981) liegt der Kontrast zwischen einer gesanglichen Barockimprovisation und einer virtuosen Toccata zugrunde. Das 3. Postludium für Violoncello und Klavier (1982) ist eine elegische Miniatur, die mit den "Nachklängen" der Lieder Silvestrovs verwandt ist." (Tatjana Frumkis)
Inhalt
I Postludium DSCH für Sopran und Klaviertrio
II Postludium für Violine solo
III Postludium für Violoncello und Klavier

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