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Komponist: Valentin Silvestrov
Metamusik
Sinfonie für Klavier und Orchester
Widmung: für Alexei Lubimov
Uraufführung: 12. März 1993 Berlin (D) · Alexei Lubimov, Klavier · Dirigent: Arturo Tamayo · Radio-Symphonie-Orchester Berlin (DSO)
Orchesterbesetzung: 2 (2. auch Picc.) · 2 · 2 (2. auch Bassklar.) · 2 (2. auch Kfg.) - 4 · 2 · 3 · 1 - P. S. (Vibr. · Gl. · Trgl. · Gong · Tamt. [m.] · Tamt. [t.] · gr. Tr.) (3 Spieler) - Hfe. · Cel. - Str. (14 · 12 · 10 · 8 · 6)
Aufführungsdauer: 42' 0''
Kompositionsjahr: 1992
Dirigierpartitur
Aufführungsmaterial - leihweise
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Metamusik ist nicht nur der Titel dieses Werkes sondern auch ein Begriff, mit dem der Komponist seinen Stil zu bezeichnen versucht. Für ihn ist Metamusik ein semantischer Oberton über der Musik. 'Meta', so Silvestrov, kann man auch als Austritt aus der Musik ohne sie ... zu verlassen verstehen. Alle gewöhnlichen Parameter (z.B. Sequenzen oder eine Zwölftonreihe) sind vorhanden, existieren aber in einem anderen Kontext - indirekt, metaphorisch. Ebenso metaphorisch ist die 42-minütige Komposition Metamusik, die nur äußerlich einem Klavierkonzert ähnelt und vom Komponisten als Sinfonie betrachtet wird. Die Melodie spielt dabei nicht nur eine thematische sondern auch eine strukturelle Rolle. In Metamusik führt eine in der ausführlichen Exposition geborene Melodie in die Kadenz des Solisten und bedient sich dabei einer Reihe von Selbstzitaten aus früheren Klavierwerken Silvestrovs. Eine andere Melodie führt in die endlose Koda, in der das ganze Werk seinen Höhepunkt findet. (Tatjana Frumkis)

Sonstige Ausgaben:
BEL 543 = Partitur

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